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Prävention



Dengue-Fieber bald in Deutschland?

Wissenschaftler untersuchen Stechmücken

Stechmücken sind eine lästige Plage. Dabei sind die in unseren Breiten vorkommenden Arten eher harmlos. Dank des Klimawandels und der Globalisierung könnte sich das in den kommenden Jahren grundlegend ändern. Es wird befürchtet, dass auf der einen Seite heimische Mücken zunehmend zu Überträgern exotischer Krankheiten werden, auf der anderen Seite sich immer mehr exotische Mückenarten in Mitteleuropa heimisch fühlen. Um die damit verbundenen Risiken verlässlich einschätzen zu können, sind Wissenschaftler des Senckenberg Deutsches Entomologisches Instituts (SDEI) im brandenburgischen Müncheberg  und des Bernhard-Nocht-Instituts für Tropenmedizin (BNI) Hamburg dabei, gemeinsam eine Mückenkarte für Deutschland zu entwickeln.

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Den Lebenswandel sichtbar gemacht

Licht bringt es an den Tag

Menschen, die ungesund leben, sehen schlecht aus. Oft ist der Indikator dafür das optische Erscheinungsbild der Haut. Was eine Binsenweisheit und oftmals mehr Vermutung denn belastbare Erkenntnis ist, soll zukünftig gemessen werden können. Das entsprechende Messverfahren hat die Charité-Universitätsmedizin Berlin entwickelt. Daran gekoppelt ist eine Studie, an der fünfzig Schülerinnen und Schüler beteiligt sind. Die Untersuchung soll zeigen, ob die Jugendlichen bereit sind, ihre Lebensgewohnheiten zu ändern, wenn deren Konsequenzen unmittelbar sichtbar gemacht werden können.

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Kinder qualmen immer mit

Passivrauchen von Kindern nachweisbar

Viele rauchende Eltern machen sich Gedanken darüber, ob ihre mitrauchenden Kinder gesundheitlich geschädigt werden können. Ein Studienteam der Universität Greifswald hat hierzu im Rahmen der von der Deutschen Krebshilfe mit 400.000 Euro unterstützten Studie „Verringerung der Passivrauchbelastung bei Kleinkindern“ 2.660 Familien mit Kleinkindern befragt. Von den dabei als Raucherfamilien identifizierten Familien erklärten sich 922 bereit, Urinproben ihrer Kinder untersuchen zu lassen. Im Ergebnis konnten bei mehr als der Hälfte dieser Kinder Rückstände des Nikotin-Abbauproduktes Kotinin nachgewiesen werden.

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