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Schutz vor UV-Strahlung

Projekt „SunPass” soll bereits Kinder sensibilisieren

Zusammen mit der European Skin Cancer Foundation (ESCF) wurde vom Hauttumorzentrum der Charité in Berlin das Projekt „SunPass – gesunder Sonnenspaß für Kinder” initiiert. Ziel der Aktion ist, Kinder vor gesundheitsschädigenden Sonnenstrahlen zu beschützen. Hautkrebsprävention sollte schon in früher Kindheit beginnen.

Hautkrebs gehört in Deutschland zu den häufigsten Krebsarten. Jedes Jahr erkranken daran zwischen 110.000 und 140.000 Menschen neu. Das Bundesgesundheitsministerium will noch in diesem Jahr ein Krebsregister einrichten, so dass in Zukunft mit genaueren Zahlen gerechnet werden kann.

Die Parlamentarische Staatssekretärin im Bundesgesundheitsministerium, Marion Caspers-Merk, erklärte anlässlich des Projektstarts: „Kinder müssen ganz besonders vor den gesundheitsschädigenden Sonnenstrahlen geschützt werden. Zu viel UV-Strahlung kann die Entwicklung von Hautkrebs begünstigen. Kinder sollten schon früh lernen, sich vor übermäßigen Sonnenstrahlen zu schützen.” Caspers-Merck verlieh ihrer Hoffnung Ausdruck, der Vorbildcharakter des Pilotprojekts werde viele Nachahmer finden. Zudem hält sie es für notwendig, möglichst bald Minderjährigen per Gesetz den Zugang zu Solarien zu verwehren.

Seit dem 1. Juli 2008 haben gesetzlich Versicherte ab dem 35. Lebensjahr alle zwei Jahre einen Anspruch auf die Durchführung eines Hautkrebsscreenings. Grundsätzlich muss für gesetzliche Früherkennungsuntersuchungen inklusive der Mitteilung des Befundes und der anschließenden Beratung keine Praxisgebühr entrichtet werden. (kws)




26. Februar 2009 | Kategorie: In Kürze

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