logo

Organspende – NRW mit steigender Tendenz

Als einziges Bundesland 2008 steigende Organspenderzahlen

In Nordrhein-Westfalen geht der Trend, was die Organspende anbelangt, kontinuierlich nach oben. So wurden auch im Jahr 2008 mit 835 gespendeten Organen von 258 Menschen auch im Jahr 2008 wieder die vorangegangenen Jahre übertroffen. Wie aus dem Ministerium für Arbeit, Gesundheit und Soziales des Landes Nordrhein-Westfalen verlautet, ist das Land Nordrhein-Westfalen das einzige Bundesland, das 2008 steigende Organspenderzahlen verzeichnete.

Der nordrhein-westfälische Gesundheitsminister Karl-Josef Laumann erklärte in Düsseldorf, der Aufwärtstrend, der in Nordrhein-Westfalen seit 2005 verzeichnet werden könne, gehe unvermindert weiter. Im Jahre 2007 wurden 239 Organspender registriert, im Jahre 2006  waren es 216 und im Jahr 2005  spendeten 196 Menschen ihre Organe. „Wir haben in Nordrhein-Westfalen gegenüber den anderen Organspenderregionen deutlich aufgeholt”, sagte Laumann weiter.

Auch die Entwicklung der Organspenderzahlen in den Universitätskliniken sei sehr erfreulich. So sei gegenüber den Vorjahren, die stagnierende oder gar rückläufige Zahlen zeigten, im Jahr 2008 mit insgesamt 79 gemeldeten Organspendern ein Plus von 68 Prozent gegenüber dem Vorjahr, damit eine deutliche Steigerung erzielt worden. Der Minister stellte fest, dass für diese Entwicklung der Organspenderzahlen auch die seit Dezember 2007 gesetzlich vorgeschriebene Stelle eines Transplantationsbeauftragten in jedem Krankenhaus verantwortlich sei. Mittlerweile seien in Nordrhein-Westfalen bereits in 234 von 335 Krankenhäusern mit Intensivbetten 228 Transplantationsbeauftragte tätig.

Trotz der positiven Zahlen dürfe jedoch keine Zufriedenheit einkehren, vielmehr müsse diese Bilanz Ansporn dafür sein, mehr Menschen davon zu überzeugen, einen ausgefüllten Organspendeausweis bei sich zu führen, so Laumann. Die Landesregierung habe bereits mehr als eine Million dieser Ausweise an die Landesbediensteten und Pensionäre verteilt. Der Minister will auch in diesem Jahr Gespräche mit Klinikvertretern führen und besonders engagierte Krankenhäuser auszeichnen. Weitere Informationen sind unter dem Link www.dso.de erhältlich. (kws)




27. Januar 2009 | Kategorie: In Kürze

Kommentar schreiben