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Heilkunde



EHEC – Bundesregierung ist nicht untätig

Forschung wird seit mehreren Jahren gefördert

Die aktuelle EHEC-/HUS-Welle veranlasste das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF), darauf hinzuweisen, dass bereits seit längerem intensiv an der Verbesserung von Prävention, Diagnose und Therapie bei sogenannten Zoonosen gearbeitet werde. Weil wechselnde und neuartige Erreger immer häufiger auftreten, sei deren krankheitsübergreifende Erforschung notwendig. Das Ministerium erklärte, es habe bereits im März 2006 mit dem Bundesministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz (BMELV) sowie dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) eine entsprechende Forschungsvereinbarung geschlossen.

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Tiefe Hirnstimulation bei Epilepsie

Neue Möglichkeit für „therapieresistente Patienten“

Unter Krampfanfällen leiden deutschlandweit zwischen 400.000 und 800.000 Menschen. Davon soll nach Informationen des Universitätsklinikums Tübingen rund ein Drittel nicht auf eine medikamentöse Behandlung ansprechen. Jetzt hat eine aktuelle US-Zulassungs-Studie bestätigt, dass die sogenannte Tiefe Hirnstimulation (THS) Epilepsie-Patienten helfen kann, wenn andere Therapien versagen. Die THS ist seit August 2010 in Europa für die Behandlung zugelassen.

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Heilungschancen bei Brustkrebs verbessert

Tumorzellen werden bereits während der Operation bestrahlt

Am Universitätsklinikum Ulm wurde erstmals die sogenannte Intraoperative Radiotherapie (IORT) bei einer an Brustkrebs erkrankten Patientin eingesetzt. Das Verfahren soll die Strahlentherapie, die sich normalerweise an eine Operation anschließt, um rund zwei Wochen verkürzen oder – unter entsprechenden medizinischen Voraussetzungen – vollkommen überflüssig machen. Möglich wird das durch die direkte Bestrahlung eines Tumors bereits während der Operation.

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