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Durchfall

Diarrhoe

Durchfall ist ein Symptom und keine Krankheit. Der Stuhl ist flüssig, weil der Darm zu schnell arbeitet und zu wenig Zeit hat, um das im Nahrungsbrei enthaltene Wasser zu entziehen. Normalerweise transportiert der Darm den Nahrungsbrei mit Hilfe seiner Muskulatur (Darmperistaltik) zum Darmausgang und entzieht dabei dem Verdauten die Flüssigkeit. Beim Durchfall ist die Darmperistaltik wegen verschiedener Ursachen wie Entzündungen, Tumoren, Viren, Stress oder wegen anderer Erkrankungen gestört. Eine Durchfall-Erkrankung kann sogar eine vorübergehende Milchzuckerunverträglichkeit bewirken, weil die Dünndarmschleimhautzellen weniger aktiv sind und den Milchzucker nur noch eingeschränkt aufspalten können.

Für akuten Durchfall liegen häufig infektiöse Ursachen vor. Dauert der Durchfall länger als zwei bis maximal drei Wochen an, sollte ein Arzt aufgesucht werden. Das gilt ganz besonders dann, wenn der Durchfall von weiteren Symptomen wie Blut im Stuhl, Fieber oder Übelkeit begleitet wird und wenn Säuglinge, Hochbetagte und Menschen mit ernsthaften Vorerkrankungen betroffen sind.

Als Hausmittel gilt geriebener Apfel, da das enthaltene Pektin die Flüssigkeit binden kann und der Apfel in geriebenem Zustand besser verdaulich ist. Außerdem liefert er dem Körper Mineralstoffe und Zucker. Milchprodukte sollen unbedingt vermieden werden.




17. April 2009 | Kategorie: Glossar

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