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Gesellschaft



Kein EHEC-O104:H4 auf Sprossen nachgewiesen

Vielversprechende Hinweise führen bislang zu keinem Ergebnis

„Ein kurzfristiger Abschluss der Untersuchungen und der Kontaminationsabklärung ist … nicht zu erwarten“, so das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft, Verbraucherschutz und Landesentwicklung (ML) in seiner mit Spannung erwarteten Pressemitteilung vom Nachmittag. Demnach konnte bei den Sprossen aus verschiedenen Saatgutmischungen eines Betriebes in Niedersachsen der fragliche Ausbruchsstamm bislang nicht nachgewiesen werden. Die Untersuchungen seien noch nicht abgeschlossen. 23 von 40 Proben haben zu einem negativen Ergebnis geführt. Die restlichen 17 werden derzeit untersucht.

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EHEC / HUS – kein Ende in Sicht

Wissenschaftler stehen vor einem Rätsel

Die Suche nach der Quelle geht weiter. Nachdem Spanien aus dem Rennen um die Verantwortlichkeit genauso ausgeschieden ist wie ein Restaurant in Lübeck, zeigen sich die untersuchenden und forschenden Wissenschaftler und Organisationen nahezu hilflos. Daher empfehlen das Robert-Koch-Institut (RKI) und das Bundesinstitut für Risikobewertung (BfR) unverändert, auf den Verzehr roher Tomaten, Salatgurken und Blattsalate vorsichtshalber zu verzichten. Diese Empfehlungen würden von den Ergebnissen zweier neuer epidemiologischer Studien des RKI, die sich insbesondere mit in Norddeutschland erhältlichen Waren befasst haben, zusätzlich gestützt.

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Bald radioaktiver Fisch im Pazifik?

Bislang keine kontaminierten Lebensmittel in Deutschland

Es gibt noch keine Erkenntnisse darüber, ob nach Deutschland radioaktiv kontaminierte Lebensmittel aus Japan gelangt sind. Das teilte das Bundesverbraucherministerium (BMELV) mit. Auch aus dem in Hamburg ansässigen Johann Heinrich von Thünen-Institut (vTI) verlautete, zum jetzigen Zeitpunkt könne eine Gefährdung der Verbraucher durch radioaktiven Fisch aus Japan ausgeschlossen werden. In jedem Falle werde die Situation sehr aufmerksam beobachtet.

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