„Im neunten Bett stirbt man nicht“
Performance befasst sich mit Angst krebskranker Kinder
Wenn Kinder und junge Menschen an Krebs erkranken, ist das ein einschneidendes Ereignis für beide Seiten – für die von der Krankheit Betroffenen und für deren Eltern. Nicht selten befinden sich die Erkrankten in einem Dilemma: Sie haben Schuldgefühle und stellen ihre eigenen Gefühle zurück, um die Eltern zu trösten. Dadurch verschieben sich die Ängste in einen Bewusstseinsbereich, der meist nur den Kindern und Jugendlichen selbst zugänglich ist. Das bedeutet, die Außenwelt nimmt gar nicht wahr, was in ihnen wirklich vorgeht.
