Dioxin und PCB in Schaflebern
Bundesregierung sucht nach Lösungen
In einigen Bundesländern wurden bei Proben von Schaflebern Dioxine und PCB gefunden. Wie aus einer Pressemitteilung des Bundesumweltministeriums (BMU) hervorgeht, sind die Ursachen unklar. Das Ministerium lässt jetzt prüfen, „ob die zuständigen Stellen eine bundesweite Empfehlung für einen eingeschränkten Verzehr von mit Dioxinen belasteter Schafleber geben sollen”.
Dioxine sind chlorierte organische Verbindungen und gelten als extrem giftig. Sie entstehen bei der Herstellung von chlororganischen Chemikalien, wie beispielsweise Hydraulikölen und Kältemitteln oder bei Verbrennungen, zum Beispiel in Müllverbrennungsanlagen, wo allerdings heutzutage geeignete Filter das Austreten von Dioxin verhindert sollen. Die Chlorverbindungen PCB (Polychlorierte Biphenyle) sind ebenfalls giftig und lösen unter anderem Krebs aus. Bis zu ihrem Verbot im Jahr 1989 (Übergangsfrist bis 1999) wurden sie in Kunststoffen, Dichtungsmassen, Lacken, Isoliermassen, Transformatoren und vielen anderen Produkten verarbeitet.
Offenbar kein regionales Problem
Bereits im November 2008 wurde aus Niedersachsen bekannt, dass die meisten Schafleberproben Dioxine und PCB enthalten. Kurze Zeit später waren auch in Mecklenburg-Vorpommern und Schleswig-Holstein solchermaßen belastete Schaflebern aufgetaucht. Alle drei Bundesländer haben vor dem Verzehr von Schafleber und schafleberhaltigen Produkten gewarnt. Mittlerweile wurde aus Bayern und Nordrhein-Westfalen mitgeteilt, dass die in diesen Bundesländern gewonnenen Untersuchungsergebnisse ebenfalls erhöhte Belastungen aufweisen, was den Verdacht nahelegt, dass die Belastung von Schaflebern mit Dioxin und PCB ein überregionales Problem ist. Daher wurde das Bundesinstitut für Risikobewertung damit beauftragt, zu überprüfen, ob „bundesweit eine Empfehlung zum (eingeschränkten) Verzehr von Schafleber gegeben werden soll”. Der Verzehr von Schaffleisch dagegen sei bedenkenlos möglich.
Schafzüchter in die Pflicht genommen
Das Bundesumweltministerium forderte die für die Lebensmittelüberwachung zuständigen Behörden auf, keine Produkte auf dem Markt zuzulassen, die die zulässigen Grenzwerte für Dioxin und PCB in den Schaflebern und Schafleberprodukten überschreiten. Schon vorher hatte sich das Bundesministerium ermahnend an den Bundesverband der Schafzüchter mit dem Hinweis gewandt, dass der Schafzüchter Lebensmittelunternehmer sei und als solcher verpflichtet, die Anforderungen des Lebensmittelrechts zu erfüllen. Das Ministerium forderte den Bundesverband auf, „sicherzustellen, dass die Schafhalter keine Lebensmittel in den Verkehr bringen, die die zulässigen Höchstgehalte für Dioxine und PCB überschreiten”.
Eine Datensammlung als Problemlöser
Das Bundesministerium ist nach eigenem Bekunden noch nicht in der Lage, die Dimension des Problems einzuschätzen. Hierfür müsse die Datenlage verbessert werden. Daher solle ein Monitoring-Projekt aufgelegt werden, in dessen Rahmen bundesweit Proben von Schaflebern gezogen werden. In einzelnen Bundesländern sei damit bereits begonnen worden. Im gesamten Bundesgebiet soll die Sammlung und Auswertung der Daten bis Ende 2009 abgeschlossen sein. Zudem wollen Bund und Länder gemeinsam nach den Ursachen der erhöhten Belastungen suchen. (kws)

Wer sich anschaut, was mit den Chemtrails in die Luft gesprüht wird, findet schnell die Ursache der Dioxinbelastung heraus. Empfehlenswert wäre, zu untersuchen, ob auch die anderen Bestandteile der Chemtrails in den Schafslebern nachgewiesen werden können.
http://www.chemtrails-info.de/chemtrails/chemikalien.htm