Saufen statt rauchen
Jugendliche rauchen weniger und trinken mehr
Der neuesten repräsentativen Erhebung der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) ist zu entnehmen, dass die Anzahl der Raucher unter Kindern, jungen Menschen, Jugendlichen und jungen Erwachsenen zwischen 12 und 25 Jahren stark abgenommen hat. Sie ist damit auf den niedrigsten Stand seit 1979 gesunken. Auch der Cannabiskonsum geht seit dem Jahr 2004 zurück. Den guten Nachrichten folgt die schlechte: Das exzessive Trinken von Alkohol ist weiterhin ‚in‘.
So stellte auch die Drogenbeauftragte der Bundesregierung, Sabine Bätzing, fest, zwar sei die Tabakpolitik der Bundesregierung erfolgreich. Insbesondere junge Menschen entwickelten bezüglich des Tabakkonsums ein anderes Bewusstsein, was auch dazu geführt habe, dass weniger Cannabis konsumiert werde – und diesen Trend gelte es, weiter zu unterstützen. Aber beim Konsum von Alkohol bestehe Nachholbedarf. Tatsächlich ist der Konsum von Alkohol in der gesamten Bevölkerung leicht rückläufig. Gleichzeitig aber ist die Anzahl der Jugendlichen, die Alkohol exzessiv konsumieren, angestiegen. Bätzing forderte neue Konzepte, um die betroffenen jungen Menschen direkt zu erreichen.
Ziele weitgehend erreicht
Bereits im Jahr 2006 wurden vom Drogen- und Suchtrat, einer gemeinsamen Aktion von Bundesressorts und Länderkonferenzen zusammen mit Vertretern der Bundesärztekammer, der Suchthilfeverbände, der gesetzlichen Krankenkassen, der Rentenversicherungsträger, der kommunalen Spitzenverbände, der Bundesagentur für Arbeit, der Selbsthilfe sowie der Wissenschaft drogenpolitische Ziele gesteckt, die auch im „Aktionsplan Drogen und Sucht” der Bundesregierung formuliert sind. Bätzing sagte dazu: „Die Zahlen zeigen, dass wir unsere Ziele beim Tabak-, Alkohol- und Cannabiskonsum im Wesentlichen erreicht haben. Das heißt aber nicht, dass wir jetzt die Hände in den Schoß legen können. Die bisherige Präventionsarbeit muss fortgesetzt werden und sie muss um Präventionsmaßnahmen ergänzt werden, die sich stärker auf Gruppen konzentrieren, die riskante Konsummuster aufweisen.”
Die Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, Prof. Dr. Elisabeth Pott, erklärte, mit der Drogenaffinitätsstudie besitze die BZgA seit mehr als dreißig Jahren ein wichtiges Instrument, um Trends und Tendenzen im Suchtmittelkonsum Jugendlicher zu erfassen und Aktivitäten zur Suchtprävention zu steuern. Das sei in dieser Form in Europa einmalig. Der zurückgehende Tabakkonsum Jugendlicher sei auch ein Erfolg der BZgA. Die Botschaft der ‚Rauchfrei-Kampagne’ sei bei den jungen Menschen angekommen und wirke sich zudem positiv auf den Cannabiskonsum aus. Die Studie belege, dass Cannabiskonsum in aller Regel mit Tabakkonsum gekoppelt sei. Allerdings zeigten die Studienergebnisse deutlich, dass die Alkoholprävention dringend verstärkt werden müsse. Dies gelte vor allem für Gruppen mit erhöhtem Risiko, die regelmäßig zu viel, zu häufig und bis zum Rausch trinken.
Ergebnisse der Drogenaffinitätsstudie
Der Drogenaffinitätsstudie ist zu entnehmen, dass seit 2001 der Anteil rauchender Jugendlicher von 28 Prozent auf 15 Prozent im Jahr 2008 zurückgegangen ist. Parallel dazu ist der Anteil derjenigen Jugendlichen, die noch nie geraucht haben, zwischen 2004 und 2008 von 40 Prozent auf 60 Prozent gestiegen. Allerdings ist die Zahl der Jugendlichen, die Shisha rauchen, gewachsen. So haben rund 40 Prozent der Zwölf- bis Siebzehnjährigen schon einmal eine Shisha geraucht, davon 12,2 Prozent im Oktober 2008. Im Jahr davor waren es 14 Prozent. Erst weitere Monitoring-Untersuchungen werden zeigen, ob sich bei den Jugendlichen das Rauchen von Shisha als ernsthafte Alternative zur Zigarette entwickeln wird.
Das populärste Suchtmittel Jugendlicher ist Alkohol. Im Altersbereich zwischen zwölf bis siebzehn Jahren konsumierten 2008 17,4 Prozent regelmäßig Alkohol, im Jahr 2004 waren es 21,2 Prozent. Eigentlich dürften Jugendliche unter sechzehn Jahren nach dem Jugendschutzgesetz überhaupt keinen Alkohol zu sich nehmen. Dennoch tranken rund 20 Prozent der Zwölf- bis Siebzehnjährigen im vergangenen Monat mindestens bei einer Gelegenheit fünf oder mehr Gläser alkoholischer Getränke. Der Trend zum exzessiven Trinken, dem sogenannten „Binge Drinking” (Rauschtrinken), setzt sich fort. Es ist nicht nur das Rauschtrinken, sondern auch regelmäßig konsumierter Alkohol, der für Jugendliche besonders gefährlich ist. Für einen Erwachsenen stellt eine tägliche Menge von etwa 24 Gramm reinen Alkohols bei Männern, von etwa 12 Gramm bei Frauen die Grenze zur Gesundheitsschädigung dar. Jugendliche können jedoch bereits von deutlich geringeren Mengen gesundheitlich geschädigt werden. Vor diesem Hintergrund ist es äußerst bedenklich, dass täglich rund acht Prozent der 12- bis 17-Jährigen Jugendlichen mehr konsumiert. 2,5 Prozent der Jungen und 1,5 Prozent der Mädchen trinken sogar so viel Alkohol, dass die für Erwachsene geltenden Grenzen zum „gefährlichen Alkoholkonsum” von sechzig Gramm reinen Alkohols bei Männern und vierzig Gramm reinen Alkohols bei Frauen überschritten werden.
Nachdem der Konsum von Cannabis in den vergangenen Jahren stetig angestiegen ist, war er zwischen 2004 und 2008 rückläufig. Im Jahr 2004 gaben noch 31 Prozent der 12- bis 25-Jährigen an, einmal im Leben Cannabis konsumiert zu haben, 2008 sind es noch 28 Prozent. Im gleichen Zeitraum ging der Anteil bei den 12- bis 17- Jährigen von 15 Prozent auf knapp 10 Prozent zurück. Der Anteil regelmäßiger Cannabis-Konsumenten liegt bei 1,1 Prozent der Minderjährigen und 2,3 Prozent der 12- bis 25-Jährigen. (kws)

vielleicht sollte Sabine Bätzing den Jugendlichen mal einen schönen Strip hinlegen…vielleicht sagen sie dann ja nein zu Drogen.
Drogen haben nichts mit Politik zu tun sondern mit Medizin.
Wie kann sich eine 33 jährige unreife Frau Bätzing die warscheinlich noch nicht einmal einen Joint probiert hat und sich öffentlich auf Karnevalsveranstaltungen mit einem Glas Sekt in der Hand zeigt erdreisten Jugendlichen aber auch Erwachsenen vorzuschreiben welche Drogen sie zu nehmen haben?
Sie und Ihre faschistoide Drogenpolitik ist verantwortlich für jugendliche und erwachsene Drogentote in der BRD.