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Gesellschaft



Brände in radioaktiv verseuchten Gebieten in Russland

Derzeit keine Gefahr für Deutschland

Fast genau vierzehn Jahre ist es her, dass der Reaktorunfall in Tschernobyl Teile der Ukraine, Weißrusslands und Russlands schwer verseuchte. Von wechselnden Winden wurden in der Folge drei große, radioaktiv kontaminierte Wolken west- beziehungsweise südwestwärts getrieben. Große Teile Europas von Skandinavien bis nach Griechenland waren ebenso betroffen, wie die Türkei. Die seit Wochen wütenden verheerenden Waldbrände in Russland haben Tschernobyl wieder zum Leben erweckt.

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Gericht verbietet PKV Verwendung von Werbeslogans

Wettbewerbszentrale erwirkt einstweilige Verfügung

Auf Betreiben der Wettbewerbszentrale hat das Landgericht Köln dem Verband der Privaten Krankenversicherungen (PKV) per einstweiliger Verfügung vorerst die Verwendung zweier Slogans im Rahmen deren aktueller Werbekampagne untersagt. Die Wettbewerbshüter waren nach Aufforderung durch den Verband der Ersatzkassen (vdek) tätig geworden. Der ist der Meinung, durch die Slogans „Lieber versichert als verwaltet“ sowie „Ein schuldenfreies Gesundheitswesen? Haben wir!“ werden die Gesetzlichen Krankenkassen in unsachlicher und unfairer Weise diffamiert. Dagegen steht der PKV auf dem Standpunkt, die Aussagen in den Slogans seien sachlich richtig und damit verwendbar.

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Bundesgerichtshof trifft Entscheidung zu Sterbehilfe

Lebensverlängernde Maßnahme darf aktiv abgebrochen werden

Die Tochter einer Frau, die in einem Pflegeheim in Bad Hersfeld fünf Jahre lang im Wachkoma lag, durchtrennte am 20. Dezember 2007 den Nahrungsschlauch, der die Mutter am bewegungslosen Leben hielt. Das hatte der Anwalt der Tochter, der Münchner Anwalt und Mediziner Wolfgang Putz geraten. Gegen den ausdrücklichen Willen der Kinder ließ die Heimleitung wegen plötzlich auftretender rechtlicher Bedenken eine neue Magensonde legen. Dennoch starb die alte Dame zwei Wochen später an Herzversagen. Anwalt Putz wurde im April 2009 vom Landgericht Fulda wegen versuchten Totschlags neun Monaten Gefängnis auf Bewährung verurteilt.

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