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Ernährung



NRW: Bundesregierung mitschuldig am Dioxin-Skandal

Kriminelle Gewinne müssen zurückgeholt werden

Nordrhein-Westfalens Verbraucherschutz- und Agrarminister Johannes Remmel warf der Bundesregierung eine Mitschuld am Dioxin-Skandal vor. Sie fördere immer größere landwirtschaftliche Industriebetriebe und setze sich nicht für eine nachhaltige Agrar- und Umweltpolitik ein. Remmel bezeichnete den aktuellen Dioxin-Skandal als Folge einer solchen Politik. Er forderte zugleich die Bundesregierung auf, nicht auf Vorschläge der Futtermittelindustrie zu warten, sondern selbst tätig zu werden.

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Dioxin im Tierfutter stammt offenbar aus Pestiziden

Vorschläge der Ministerin in Frage gestellt

Experten kommen der Ursache für den Dioxin-Skandal, der seit einigen Wochen Regierung wie Öffentlichkeit umtreibt, deutlich näher. Wie die Verbraucherorganisation foodwatch berichtet, weist eine Häufigkeitsanalyse unterschiedlicher Dioxin- und Furanverbindungen „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ auf Pflanzenschutzmittel hin. foodwatch-Geschäftsführer Thilo Bode forderte Bundesverbraucherministerin Ilse Aigner auf, vor dem Hintergrund ihres Treffens mit Vertretern der Futtermittelindustrie, „die offensichtlichen Mängel bei der Futtermittelproduktion endlich an ihrer Wurzel zu bekämpfen“.

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Dioxin-Skandal – es ist immer das Futter

Probleme sind den Behörden seit Jahren bekannt

Der neueste Dioxin-Skandal zieht immer weitere Kreise. Und wieder ist das Dioxin auf dem Weg über die Futtermittel beim Verbraucher angekommen. Wie das Verbraucherministerium mitteilte sind es bereits 4.709 Betriebe, die nach entsprechenden Meldungen aus verschiedenen Bundesländern vorläufig gesperrt wurden (Stand 7. November 2011). Die bei weitem meisten dieser Betriebe sind in Niedersachsen zu finden. Dabei trifft es nicht mehr nur eierlegende Hennen, sondern auch Mastbetriebe anderer Couleur, wie Schweinezuchten.

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