Hörbehinderte Menschen müssen in Zukunft für digitale Hörgeräte keine Zuzahlungen mehr leisten. Mit seiner neuen Grundsatzentscheidung am 17. Dezember 2009 stärkte das Bundessozialgericht (BSG) in Kassel die Position der Betroffenen. Wenn die medizinische Notwendigkeit gegeben ist, müssen Krankenkassen die Kosten für digitale Hörgeräte in vollem Umfang übernehmen.
Über die alljährlichen Zeitumstellungen sind nicht alle Menschen glücklich. Die meisten haben überhaupt keine Probleme, für einige jedoch ist sie mit körperlichem Unwohlsein bis hin zu Krankheit verbunden. Das muss nicht erstaunen, leben wir doch alle mit einer inneren Uhr. Eine schwedische Studie zeigt gar, dass ...weiterlesen
„Wir haben im Moment jede Menge Fragen und sie sind es wert, beantwortet zu werden“, sagte Dr. Ila Singh von der Universität in Salt Lake City, Utah. Die Wissenschaftlerin ist Leiterin einer Studie, die am 8. September 2009 (online einen Tag früher) im US-amerikanischen Fachmagazin „Proceedings of ...weiterlesen
Mit dem 1. September 2009 sind die Voraussetzungen zur Wirksamkeit von Patientenverfügungen eindeutig rechtlich geregelt. Derjenige Patient, der sich zu seiner medizinischen Behandlung nicht mehr äußern kann, hat damit die Möglichkeit, dem behandelnden Arzt dennoch unmissverständlich seinen Willen kundzutun. Patientinnen und Patienten können vorsorglich festlegen, ...weiterlesen
Schon oft hat die Wissenschaft sich zur Aufgabe gemacht, herauszufinden, ob eine Partnerschaft beziehungsweise Ehe zu einem besseren Gesundheitszustand führt. Einhellige Meinung ist, dass die Aussage, die Ehe sei gesundheitsförderlich, so nicht stimmt. Richtig ist jedoch, dass die gegenseitige Vorbildfunktion häufig zu einem gesünderen Lebenswandel führt.
...weiterlesenDie gesetzlichen Krankenkassen haben im ersten Halbjahr 2009 einen Überschuss in Höhe von 1,2 Milliarden Euro erzielen können. Den Einnahmen in Höhe von 85 Milliarden Euro standen 83,8 Milliarden Euro Ausgaben gegenüber. Wie aus dem Bundesgesundheitsministerium (BMG) verlautet, waren bei allen Kassenarten die ...weiterlesen
Die Therapie seltener Erkrankungen, die häufig einen schweren Verlauf haben, ist ein Problem, weil es meist nur wenige oder keine Informationen zur richtigen Diagnose und Therapie gibt. Zudem wären Forschung und Entwicklung geeigneter Medikamente für die Pharmaindustrie ein Verlustgeschäft. Jetzt hat das Bundesministerium für Gesundheit ...weiterlesen